22. Dezember 2016

Kreuzgang-meditation

Kreuzgangmeditation

Unscheinbar und wenig bekannt, der Kreuzgang des St.Katharinenklosters. In seiner schlichten Bauweise strahlt er eine besondere Ruhe aus und wird so zum Kraft Ort.

Der Kreuzgang als Meditationsort, Kraft- und Erholungsort erleben.

„Ein genialer Stressabbauer“ und schon erholt in die Mittagspause einsteigen!

 

 

 

wann und wo

Der Besuch ist grundsätzlich immer dann möglich, wenn die Bibliothek offen hat und der Kreuzgang zugänglich ist.

Eine Anleitung zur Meditation kann hier herunter geladen werden.

In der Regel gibt es Donnerstag 12:15 – 12:30 Uhr im Kreuzgang des St.Katharinenklosters St.Gallen, (ausser an Feiertagen und während den Schulferien.) eine Einführung zur Meditation mit Kurt Pauli, wenn möglich im Voraus Anmelden: 071 220 99 70.

 

Für wen?

Für Frauen und Männer die offen sind für spirituelle Erfahrungen,

für Menschen, die schnell zur inneren Ruhe kommen möchten,

für Ermüdete, die erholt in den Mittag starten und sich etwas gönnen wollen,

für Neugierige, die sich auf Experimente einlassen!

Ziel ist, innerer Ruhe finden, Durchatmen und sich neu Ausrichten können.

Von wem?

Kurt Pauli, Projektleiter

führt in die Meditation ein, gibt Hilfestellungen und Tricks für die Meditation
und steht bei Fragen zur Verfügung.

Für Fragen: 076 424 87 42 oder kurt.pauli@wirkraumkirche.ch

eine mögliche Form den Kreuzgang als Kraftort zu nutzen

Meditation im Kreuzgang des St.Katharinenklosters

Ziel ist, innerer Ruhe finden, Durchatmen und sich neu Ausrichten können. Deshalb schweigen wir und nutzen die Zeit, von Glockenschlag zu Glockenschlag (15‘). Andere Menschen und Geräusche kommen und gehen. Sie stören nicht, sind da und gehören dazu und wir kehren wieder zurück in unsere Meditation.

Zum Einsteigen eine kleine Anleitung zur Unterstützung für die Meditation, oder sie lassen sich leiten und suchen ihre eigene Form.

Zeitrahmen: ca. 15 Minuten.

  1. Runde, die Schritte verlangsamen und einen entspannten ruhigen Rhythmus finden zum Ankommen. Gedankenanstoss: Ziel der ersten Katharinerinnen war gottgefällig zu leben.
  2. Runde auf den Atem achten, zwei Zeiten Einatmen und vier Zeiten Ausatmen. In einen Rhythmus kommen mit Atmen und Gehen.
  3. Runde, beim Einatmen stellen wir uns vor, wie Gott, (das Göttliche/Allmächtige / unser Schöpfer) in uns Raum gewinnt, und beim Ausatmen, stellen wir uns vor, wie wir in Gott (….) Raum nehmen durch unseren Atem.
  4. Wir erinnern uns an etwas Positives, Erfreuliches, Schönes und tragen dies Bild mit. Andere Bilder lassen wir wieder los.
  5. Wir danken Gott dem Schöpfer dafür und was uns vielleicht sonst noch so gerade in den Sinn kommt.
  6. In dieser Ruhe verändert sich die Perspektive. Wir ordnen unseren Alltag, richten uns neu aus, mit dem was wirklich wichtig und lebenswert ist. Atmen frei durch und nehmen das mit in den uns wieder umgebenden Alltag.

Anleitung Kreuzgangmeditation

Texte und Meditations Weisheiten

Mögliche Meditationstexte:

Weisheiten von König Salomo, 965-926 v.Chr.

„Wer viele Worte macht, wird sicher schuldig – darum hält der Kluge sich zurück“

„Hass führt zu Streit, aber Liebe sieht über Fehler hinweg.“

„Unrecht erworbener Besitz schadet nur, aber Ehelichkeit rettet vor dem Verderben“

„Verliere nie dein Ziel aus den Augen, sondern geh geradlinig darauf zu. Überlege sorgfältig, was du tun willst, und dann lass dich davon nicht mehr abbringen! Schau weder nach rechts noch nach links, damit du nicht auf Abwege gerätst.“

„Manche sind freigiebig und werden dabei immer reicher, andere sind geizig und werden arm dabei.“

„Wer anderen Gutes tut, dem geht es selber gut; wer anderen hilft, dem wird geholfen.“

Weisheiten von Jakobus, um 50 n. Chr.

„Lauter gute Gaben, nur vollkommene Gaben kommen von oben, von dem Schöpfer der Gestirne. Bei ihm gibt es kein Zu- und Abnehmen des Lichts und keine Verfinsterung.“

„Wenn sie in einem Fall nicht wissen, was sie tun müssen, sollen sie Gott um Weisheit bitten, und Gott wird sie ihnen geben. Denn er gibt sie allen gerne, ohne ihnen Vorwürfe zu machen“

„Wenn der Glaube allein bleibt und aus ihm keine Taten hervorgehen, ist er tot.“